Allgemein

Beispiele Teich Arten im direkten Vergleich

Viele Menschen überlegen sich, ihren Garten durch die Anlage eines Teichs zu verschönern. Ein Teich ist nicht nur ein wirkungsvoller Blickfang, sondern lockert das Gesamtbild des Gartens auf und verschafft ihm eine besondere Atmosphäre. Wer einen Gartenteich anlegen möchte, muss sich zuerst überlegen, welche Teichart für ihn in Frage kommt. Soll es ein klassischer, ein moderner, ein Koiteich, ein Schwimmteich oder ein Zierteich sein? Bei der Wahl der Teich Art kommt es darauf an, welche Funktion der Teich in erster Linie haben soll und wie sein Umfeld gestaltet werden soll. Natürlich sind auch Kombinationen zwischen verschiedenen Teich Arten möglich. Ein Fischteich kann gleichzeitig auch ein Zierteich sein oder ein Schwimmteich klassisch oder modern gestaltet werden.

Klassischer Teich

Klassische Teiche werden in der Regel in ovaler Form angelegt und dient dazu geeignete Fische zu halten und Teichpflanzen zu züchten. Für einen schön ausgestalteten klassischen Teich genügt schon ein kleines Wasserbecken. Wichtig ist nur, die erforderlichen Lebensbedingungen für Fische und Pflanzen sicher zu stellen. Um die Fischhaltung zu ermöglichen sollte das Wasser möglichst sauerstoffreich sein, was z.B. durch Umwälzpumpen garantiert werden kann. Außerdem müssen Maßnahmen ergriffen werden, damit der Teich im Winter nicht zufriert.

Wichtig für die Fischhaltung ist außerdem eine ausreichende Wassertiefe, um den Tieren Rückzugsmöglichkeiten zu schaffen. Teichpflanzen benötigen einige Pflege, sie machen den Teich aber überhaupt erst zu sehenswerten Element des Gartens. Man denke vor allem an die Blüte von Seerosen. Fische und Pflanzen sind auf gute Sauerstoff- und Nährstoffbedingungen angewiesen und benötigen daher viel Sonne. Es ist daher empfehlenswert klassische Teiche nicht im Schatten von Gebäuden und Bäumen anzulegen. Zudem erspart man sich dadurch, beim Laubfall andauernd Blätter aus dem Wasser fischen zu müssen.

Klassische Teiche zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie sich in die natürliche Umgebung möglichst organisch integrieren. Daher empfiehlt sich durch entsprechende Bepflanzung einen fließenden Übergang vom Garten zum Teich herzustellen.

Moderner Teich

Ganz im Gegensatz zum klassischen Teich setzt sich der moderne Teich von seiner Umgebung deutlich ab. Er setzt sozusagen zur Gartenlandschaft einen optischen Kontrapunkt. Daher sind die Verwendung künstlicher Materialien, geometrischer Formen und futuristischen Designs beim modernen Teich kein Tabu.

Moderne Teiche zeichnen sich durch klare Linien und Formen aus. Sie bilden, meistens in Kombination mit Wasserspielen, eine auf den persönlichen Geschmack zugeschnittene Designoase. Umrandungen, Sitz- oder Liegeflächen aus Holz oder Stein markieren den Außenbereich des Teiches. Auf diese Weise wird der Gartenteich zu einem stilvollen Kunstwerk.

Koiteich oder asiatischer Teich

Die asiatischen Zierkarpfen Kois werden auch in Europa bei Teichbesitzern immer beliebter. Der Koiteich ist zwar eine Variante des gewöhnlichen Fischteichs, allerdings gilt es, einige Besonderheiten zu beachten.

Kois sind nicht nur wertvolle, sondern in ihrer Haltung auch recht anspruchsvolle Fische. Für die erfolgreiche Haltung von Kois ist ein relativ großer Teich erforderlich. Grob geschätzt sollte für jeden Fisch ca. 1.000 Liter Wasser vorhanden sein. Kois sind auf besonders klares und sauberes Wasser im Teich angewiesen, weshalb Filteranlagen vorhanden sein sollten. Daven hängen ihr Wachstum und ihr Stoffwechsel ab. Eine gute Wasserqualität verhindert die Verbreitung von Keimen und Krankheiten.

Wichtig ist außerdem für eine ausreichende Tiefe des Koiteichs zu sorgen. So können sich die Fische bei winterlicher Kälte in wärmere Regionen in den unteren Wasserschichten zurückziehen. Wichtig ist außerdem, für die richtige Wassertemperatur zu sorgen. Die Temperatur sollte auch im Winter nicht unter 4 Grad sinken und sich in den übrigen Jahreszeiten zwischen 15 und 25 Grad bewegen. Beachtet man dies, ist für Wachstum und Gesundheit der Kois gesorgt.

Schwimmteich

Wer gerne im eigenen Garten schwimmen möchte, ohne sich einen Swimmingpool bauen zu wollen, sollte über die Anlage eines Schwimmteichs nachdenken. Anders als beim Swimmingpool passt sich der Schwimmteich in die natürliche Umgebung ein.

Der Bauaufwand eines Schwimmteichs ist relativ gering, und zudem kombiniert er Schwimmvergnügen mit Gartenfeeling, ganz anders als bei einem sterilen Betonbecken mit Chlorgeruch. Zudem bleibt die genaue Gestaltung des Schwimmteiches dem eigenen Geschmack überlassen. Ob oval, rund oder rechteckig, ob durch Steinplatten abgegrenzt oder mit Bepflanzung am Rand, kann man je nach Bedarf entscheiden.

Bedenken sollte man allerdings, dass Schwimmteiche nur effektiv genutzt werden können, wenn sie über eine ausreichende Größe und Tiefe verfügen. Um die Sauberkeit des Wassers zu fördern, kommt nicht nur eine Filteranlage in Frage, auch Teich- und Sumpfpflanzen im Flachwasserbereich können einen nennenswerten Beitrag leisten.

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So bauen Sie Ihren Teichfilter selbst

Immer mehr Gartenbesitzer planen, einen Teich anzulegen. Ein Teich ist ein optischer Blickfang für den Garten und schafft eine gemütliche und naturnahe Atmosphäre zum Wohlfühlen. Ob es sich dabei um einen Zierteich, einen Fischteich oder einen Schwimmteich handelt, jede Teichart bedarf angemessener Pflege, um langfristig nutzbar und als Ökosystem intakt zu bleiben. Ein wichtiger Bestandteil ist ein leistungsfähiger Teichfilter, der dafür sorgt, dass Schadstoffe aus dem Wasser gefiltert werden und der Sauerstoffgehalt stets hoch genug ist, damit Pflanzen und Fische im Teich gedeihen können.

Funktion eines Teichfilters
Teichfilter gibt es in verschiedenen Varianten, die alle dafür sorgen sollen, dass das Wasser im Teich klar bleibt und die Wasserqualität gut bleibt. Ausscheidungen von Fischen und abgestorbene Pflanzenreste entziehen dem Wasser Sauerstoff. Daher muss es muss es mit einem Filtersystem gereinigt werden. Beim Bau oder Erwerb eines Teichfilters gilt es zu berücksichtigen, welche Stoffe in welchem Ausmaß aus dem Wasser gefiltert werden sollen. Ein Fischteich stellt beispielsweise höhere Anforderungen an einen Teichfilter als ein Zierteich oder ein Schwimmteich. Eine Rolle spielt außerdem die Größe des Teiches, denn je mehr Wasser es zu filtern gilt, desto leistungsfähiger müssen Teichfilter und Pumpe sein.

Teichfilterarten

Grundsätzlich kann man vier Teichfilterarten unterscheiden, die für alle Teicharten und -größen geeignet sind. Der Unterwasserfilter wird vor der Pumpe installiert und eignet sich insbesondere für Pflanzenteiche und kleinere Teiche. Seine Reinigung ist allerdings etwas umständlich. Im Gegensatz zum Unterwasserfilter befindet sich die Schwerkraftanlage außerhalb des Teiches. Sie wird neben dem Teich in den Boden eingelassen. Das Teichwasser gelangt mittels Wand- oder Bodendurchführungen in den Filter. Nach der Reinigung führt eine Pumpe das Wasser in den Teich zurück. Eine Schwerkraftanlage liefert gute Filterresultate und ist daher für Fischteiche, auch mit anspruchsvollen Fischen wie etwa Kois, geeignet. Pumpengespeiste Filter werden am Teichrand angebracht. Eine Pumpe am tiefsten Punkt des Teiches befördert verschmutztes Wasser zum Filter. Pumpengespeiste Filter sind für Kombiteiche die richtige Wahl. Der Tonnenfilter pumpt das Wasser durch mehrere Reinigungsstufen, in denen zuerst grobe Schmutzpartikel abgefangen werden und dann mittels Granulat Schadstoffe aus dem Wasser gefiltert werden. Einen Tonnenfilter kann man mit etwas handwerklichem Geschick und den richtigen Materialien auch selber bauen.

Materialien und Kosten

Für den Bau eines Tonnenfilters für den Gartenteich werden folgende Materialien benötigt: Fünf Regentonnen aus Kunststoff, die über ein Fassungsvermögen von je 200 Liter verfügen. Darüber hinaus sind HT-Rohre in gerader Form und als Winkelstücke erforderlich, ebenso Gummidichtungen, feine und grobe Filzmatten und Bürsten, des Weiteren Granulat in Form von Basalt, Lavasteinen oder Schotter. Der finanzielle Aufwand für diese Materialien ist vergleichsweise gering und dürfte zwischen 50 und nicht weit über 100 Euro liegen. Der größte variable Faktor dürften Art und Qualität des Granulats sein. Die folgende Bauanleitung ist für einen Tonnenfilter mit einem Filtervolumen von 1.000 Litern ausgelegt. Mit einer leistungsfähigen Pumpe eignet sich der Filter für ein Teichvolumen zwischen 10.000 und 20.000 Litern.

Bauanleitung für einen Tonnenfilter

Das Prinzip des Tonnenfilters beruht darauf, dass das Wasser 5 Stufen durchläuft und in ihnen schrittweise gesäubert wird. In diesem Fall repräsentieren die Regentonnen die einzelnen Stufen, durch die das Wasser von oben nach unten läuft und schließlich aus der untersten Tonne wieder in den Teich gelangt. Die 5 Tonnen werden mit HT-Rohen untereinander verbunden. Ausschnitte in der Größe des Rohrdurchmessers werden in jede Tonne unterhalb des Randes geschnitten. Die Öffnungen dichtet man mit einem Gummiring ab und schiebt die Rohrstücke hindurch. Innerhalb der Tonne verlängert man das Rohr durch ein Winkelstück. Die Tonnen werden zueinander in einem Abstand von ca. 5 Zentimetern idealerweise bei leichtem Gefälle angeordnet, und die erste Tonne schließt man über eine Schlauchverbindung an die Pumpe an. Sind die 5 Tonnen nun in dieser Weise vorbereitet, kann man sie befüllen. Die erste Tonne bleibt leer. Sie dient lediglich dazu, das Wasser in Bewegung zu bringen, wodurch sich bereits grober Schmutz ablagert. In die zweite Tonne werden die Bürsten gegeben, so dass sie senkrecht im Inneren stehen und groben Schmutz abfangen können. Die dritte Tonne befüllt man mit Filtermatten. Auch sie werden senkrecht im Inneren positioniert. Die Matten können schon etwas feinere Partikel abfangen. In die vierte Tonne gibt man schließlich Granulat, wobei es sich wahlweise um Basalt, Lava oder Schotter handeln kann. Die Steine sollten einen Durchmesser von ein bis zwei Zentimeter haben. Das Granulat ist in der Lage, Schadstoffe aus dem Wasser zu binden. Schließlich werden in die fünfte Tonne erneut Filtermatten gefüllt. Schon ist der selbst gebaute Teichfilter fertig und einsatzbereit.

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So sanieren Sie Ihren Gartenteich

Alle Stillgewässer verlanden im Laufe der Zeit. In einem Kleingewässer wie einem Gartenteich wird dieser Vorgang besonders schnell sichtbar. Ursächlich hierfür ist in erster Linie die Bildung von Schlamm aus eingewehtem Laub und jedes Jahr aufs Neue absterbenden Algen. Wurde ein Teich längere Zeit nicht gepflegt, kann daher eine Sanierung von Grund auf erforderlich werden. Wenn die Verschlammung und Verkrautung des Teiches zu stark ist und eine Reinigung mit einer Schlammabsaugung nicht ausreichend ist, kommt eine Teichsanierung einem Neubau nahe.

Am Anfang der Sanierungsarbeiten steht die Entfernung des Wassers mit einer Pumpe. Vor und parallel zu diesem Arbeitsschritt sollten Fische, die sich noch im Teich befinden, in ein Becken umgesetzt werden. Wenn das Wasser aus dem Teich gepumpt ist, wird der Schlamm mit der Schaufel abgetragen. Da die Folie erneuert werden muss, ist besondere Vorsicht bei der Schlammentfernung nicht geboten. Der Schlamm kann dem Kompost beigegeben werden. Dazu sollte er gut eingemischt oder in kleinen Portionen nach und nach zugegeben werden.

Nun ist die alte Teichfolie auszubauen, was sich vereinfachen lässt, wenn die Folie in Stücke geschnitten wird. Ist die Folie entfernt, kann der Teichboden entsprechend den eigenen Vorstellungen modelliert werden, etwa durch Anlegen verschiedener Tiefenzonen oder einer tiefen Senke für Seerosen. Die Ränder des Teiches sollten in einer Höhe liegen, was mit einer Wasserwaage und einem Brett kontrolliert werden kann. Bevor die neue Folie eingebracht wird, muss deren Unterbau vorbereitet werden. Zunächst wird der Teichboden von sichtbaren Steinen, Ästen und Wurzelstücken gesäubert. Anschließend wird eine Sandschicht in einer Stärke von rund zehn Zentimetern aufgebracht. Der Sand darf keine scharfen oder spitzen Kiese enthalten. Auf den Sand wird ein Vlies aus Filz oder Geotextil gelegt, um der Folie weiteren Schutz zu bieten. Jetzt wird die Folie in den Teich verlegt. Sie muss sorgfältig ausgebreitet und über die Ränder des Teichbeckens gezogen werden.

Mit der Füllung des Teiches kann begonnen werden. Der Teich wird aber zunächst noch nicht vollständig, sondern nur im unteren Drittel gefüllt. Bevor das restliche Wasser eingelassen wird, werden die Wasserpflanzen in den Teich gebracht. Am besten ist es, die Pflanzen hierzu in Gitterkörbe zu setzen, die mit einem kleinen Stück Vlies ausgekleidet wurden, um ein zu starkes Wachstum zu verhindern. Zur Beschwerung werden die Körbe mit Steinen bedeckt. Anschließend wird der Teich vollständig gefüllt. Erst dann wird die Folie am Teichrand abgeschnitten, wobei nicht zuviel entfernt werden sollte. Die Folienränder können zum Abschluss der Sanierungsarbeiten mit Kies und Steinen verdeckt werden. Die zu Beginn der Arbeiten entnommenen Fische werden wieder eingesetzt.

Der beste Zeitpunkt für eine Teichsanierung ist das Frühjahr, wenn es keine Nachtfröste mehr gibt und die Wassertemperatur über 10° Celsius liegt. Ist keine Grundsanierung erforderlich und kann die Folie im Teich verbleiben, so ist auch eine vollständige Entschlammung und bei Bedarf ein Austausch des Bewuchses ausreichend. Die Entschlammung muss vorsichtig vorgenommen werden, um die Teichfolie nicht zu beschädigen. Kleinere Beschädigungen lassen sich im abgelassenen Teich mit speziellen Klebern für Teichfolien beheben.

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So finden Sie die richtige Teichpumpe für Ihren Koiteich

Teichpumpen gehören wohl unbestritten zu einem gut funktionierenden Teich. Die Pumpen, die heutzutage eingesetzt werden, sind fast ohne Ausnahme Propellerpumpen. Diese Propellerpumpen haben den Vorteil, dass sie unempfindlich gegenüber Schmutz sind und nur relativ wenig gewartet oder gereinigt werden müssen. Man kann sie lange laufen lassen ohne sie säubern zu müssen.

Beim Kauf einer Teichpumpe sollte man verschiedene nun folgende Aspekte bedenken. Da die Teichpumpen wahrscheinlich rund um die Uhr laufen, sollte man auf eine gute Langlebigkeit der Pumpen achten, aber auch der Energieverbrauch steht hier im Mittelpunkt, also sollte man sich auf alle Fälle nach energiesparenden Pumpen umsehen. Denn wenn diese Tag und Nacht laufen kann sich das stark auf die Kosten wie Stromverbrauch bemerkbar machen.

Die Wahl der richtigen Teichpumpe hängt ab vom Wasservolumen des Teichs sowie von der Art des Teiches. Bei größeren Teichen und deren Wasseraufkommen werden natürlich leistungsstärkere Pumpen benötigt. Auch kommt es darauf an wie viele Wasserpflanzen und ähnliches vorhanden sind. Hier sollte man sich immer ein individuelles Angebot von einem Fachmann geben lassen.

Bei der Einrichtung und Installation der Pumpe sollte man auf jeden Fall die Hilfe eines Fachmanns in Anspruch nehmen, da sich wegen der Elektrizität in Kombination mit Wasser üble Folgen ergeben können, die schnell auftreten können, wenn man hier Fehler bei der Installation macht. Bei Fischteichen, Pflanzenteichen oder Schwimmteichen sollten jeweils andere Pumpen verwendet werden, die auf ihren jeweiligen Zweck ausgerichtet sind. Auch die Wasserklarheit eines Teiches ist ein Faktor, den man bedenken sollte.

Es gibt unterschiedliche Pumpen, die hier eine andere Leistungsqualität bieten. Die neuere Technik macht zum Beispiel auch solare Teichpumpen möglich. Der Vorteil liegt natürlich im wesentlichen darin, dass man Energie- und Stromkosten sparen kann und auch, dass man freier vom Kabelgewirr der Steckdosenkabel ist. Allerdings ist klar, dass man bedecktem Himmel die Pumpkraft der solaren Pumpe eingeschränkt wird. Auch die Leistungsstärke einer solaren Teichpumpe ist geringer, aber für kleinere Teiche eine mögliche Alternative. Die Angebote der solaren Pumpen beginnen ab etwa 40 Euro, nach oben hin gibt es kaum Grenzen, man kann natürlich auch für einige Hundert Euro kaufen. Die Kosten für Stromkabel betriebende Pumpen beginnen bei etwa 60 Euro, aber auch hier gilt, nach oben hin sind die Preise offen.

Die Entscheidung, die man treffen muss, besteht in der Auswahl von Tauchpumpen, die im Wasser liegen, oder externen Pumpen, die ausserhalb des Teiches stehen. Externe Pumpen sind gewöhnlich Hochleistungspumpen und schaffen wesentlich mehr Wasservolumen, bis zu 60 000 Liter in der Stunde, aber die Energiekosten steigen bei deren Verwendung.

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Teichfilter: Tipps für den Bau und Kauf

Der Teichfilter ist ein oft umstrittenes Thema, welches immer wieder die Geister scheidet. Die einen Gartenteichfreunde schwören auf einen Filter im Gartenteich. Andere wiederum berufen sich auf die natürlichen Mittel und Wege, an denen sich jedes Gewässer dieser Welt bedient. Der Gedanke, dass ein Teichfilter nicht zwangsläufig notwendig sein muss, ist natürlich nicht ganz unbegründet. Schließlich kommt auch jeder natürliche Teich ohne eine aufwendige und kostspielige Filteranlage aus.

Wozu wird ein Teichfilter benötigt?

Ob ein Gartenteichfilter wirklich notwendig oder auch sinnvoll ist, hängt in erster Linie davon ab, welche Fischarten er beherbergen soll und wie groß und tief der vorliegende Teich ist. Dann spielen die eigenen, ästhetischen Vorstellungen eine ungemein große Rolle. Denn vor allem bei kleinen Teichanlagen wird das ungefilterte Wasser schnell unklar und „unsauber“. Den meisten Fischarten macht verschmutztes und mit Algen gefülltes Wasser nicht allzu viel aus. Denn natürliche Verschmutzungen müssen nicht immer schlecht für den Nährstoffgehalt des Teichs sein. Anders sieht es natürlich mit der Optik aus. Der Filter ist in erster Linie dazu da, das Wasser sauber und klar zu halten. Sodass man seine Fische und seinen Teichgrund ohne Probleme und Einschränkungen sehen kann.

Pumpe oder keine Pumpe – die Frage der Fragen

Ein Teichfilter besteht meistens aus einer Pumpe und einer Filteranlage. Die Pumpe ist fast immer unverzichtbar, da man das Teichwasser oft nur durch diese in Bewegung bekommt – und nur bewegtes Wasser bekommt man letztendlich auch sauber. Ein Teichfilter muss aber nicht unbedingt aus modernen und kostspieligen Komplettsystemen bestehen. Mit etwas Know-how lässt sich ein Teichfilter auch mit wenigen Handgriffen selbst bauen. Alles, was man dafür benötigt, sind eine geeignete Pumpe und ein „Filtersystem“. Bei der Pumpe ist wichtig, dass diese leistungsstark genug ist. Beim Filtersystem kann man sich hingegen an unterschiedlichen Vorbildern aus der Natur bedienen. Beste Beispiele hierfür sind ein kleiner Bachlauf oder auch ein Klärbeckensystem. Anleitungen zum Selberbau gibt es übrigens zahlreiche im Internet.

Innen- oder Außenfilter: bekannte und beliebte Teichfilterarten

In Sachen Teichfilter gibt es große und kleine Unterschiede. Diese finden sich in erster Linie in der Art der Filteranlage. Zum einen wäre da der Ufer-Filter, bei dem das Wasser außerhalb des Teiches gefiltert wird. Der Vorteil ist, dass ein Ufer-Teichfilter über eine große Leistungsstärke verfügt. Der Nachteil ist aber der, dass viele Gartenteichfreunde die außen befindliche Teichanlage optisch nicht ansprechend finden. Ähnlich sieht es beim Teich-Kammerfilter und auch beim Teich-Druckfilter aus, die ebenfalls beide außerhalb des Teichs angebracht werden. Der Vorteil ist aber, dass diese Arten von Filter sehr gründlich filtern. Der einzige „unsichtbare“ Filter ist der Teich-Innenfilter. Er ist aber nicht nur sehr unauffällig, sondern auch günstig. Allerdings ist er nicht so leistungsstark und nicht so gründlich wie ein Außenfilter.

Wie berechnen sich die Kosten?

Wie teuer ein Teichfilter ist, hängt in immer von drei gravierenden Faktoren ab: wie groß ist der vorliegende Teich, wie leistungsstark soll die Anlage sein und welche Filteranlagenart ist gewünscht? Zudem kommt es auch immer darauf an, ob man sich daran macht den Filter komplett selbst zu bauen – oder ob man sich doch lieber auf eine Komplettanlage verlässt. Besonders die Kosten für Letztere können sich, je nachdem wie leistungsstark diese sein soll, schnell auf mehrere Hundert Euro belaufen. Die Kosten für eine selbst gebaute Filteranlage kann dabei sogar unter 100 Euro liegen.

Teichfilter Tipps beim Kauf

Traut man sich den Selbstbau nicht zu, sollte man sich lieber direkt daran machen, eine günstige aber auch geeignete Komplett-Filteranlage zu kaufen. Andersfalls lässt sich mit einem selbst gebauten Teichfilter aber nicht nur sparen. Man kann diesen auch viel besser auf die Größe und die Anforderungen anpassen, die der eigene Gartenteich mitbringt. Aber: So oder so sollte die verwendete Filteranlage immer stark genug sein, um die vorliegenden und somit auch notwendigen Wassermengen zu bewältigen. Ein etwas stärkerer Filter ist also meistens besser als ein zu schwacher – sofern man Wert auf stets glasklares Wasser legt.

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Fischfutter Arten

Fischfutter gibt es in vielen verschiedenen Arten; unter anderem in Abhängigkeit davon, ob das Futter an Aquarien- oder Teichfische verfüttert werden soll.

Fischfutter für Aquarienfische:
Allein für Aquarienfische sind viele Futtersorten erhältlich, von denen im Folgenden einige beschrieben werden sollen.

Aufzuchtfutter ist Fischfutter, das speziell für junge Fische gedacht ist; viele Arten von Aufzuchtfutter enthalten Algen. Die Algen sind entweder als Futterblätter erhältlich (eine Einheit mehrerer Blätter ist bereits für geringe einstellige Eurobeträge erhältlich). Weiterhin ist das Aufzuchtfutter in Pulverform erhältlich (beispielsweise aus der Grünalge Chlorella gewonnen); je nach Verpackungseinheit variiert der Preis – 1 kg des Futters bewegt sich in der Regel im mittleren zweistelligen Eurobereich. Auch Flockenfutter ist als Aufzuchtmittel erhältlich.
Aufzuchtfutter kann ebenso als Zusatzfutter für ausgewachsene Fische verwendet werden.

Flockenfutter enthält ausgeglichene Nährstoffe und hat nach Herstellerangaben den Vorteil, dass Fische es gerne und gut annehmen; da das Flockenfutter nur sehr langsam auf den Aquarienboden sinkt, lagern sich Reste kaum an und führen nicht zur Wassertrübung. Spezielles Farbflockenfutter ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das die Farben von Fischen intensiv werden lässt. 1 kg des Flockenfutters ist meist für einen niedrigen zweistelligen Eurobetrag erhältlich.

Als sogenanntes FD Futter für Aquarienfische werden beispielsweise Ameiseneier, Anchovis oder Bachflohkrebse angeboten. Die Ameiseneier in einer 1kg-Packung liegen auch im mittleren zweistelligen Eurobereich; Bachflohkrebse sind beispielsweise häufig günstiger zu erhalten. Auch Anchovis sind in der Regel günstiger. FD Futter ist gut geeignet für Fische, die von der Wasseroberfläche fressen und versorgt mit Proteinen. Die enthaltenen Rohfaseranteile fördern die Verdauung von Aquarienfischen.

Frostfutter ist in verschiedenen Versionen erhältlich; beispielsweise können Lobster- oder Fischeier in Form von Frostfutter verabreicht werden. Aufgrund der möglichen größeren Futterstücke ist Frostfutter gut geeignet für größere Fische. Je nach Produkt sind 100g-Einheiten bereits im einstelligen Eurobereich angesiedelt.

Futtersticks können als Alleinfutter genutzt werden, sind proteinreich und sollen Vitaminmangelerscheinungen vorbeugen können. Je nach Produkt sind die Sticks auch farbfördernd. 1kg-Einheiten liegen häufig im einstelligen Eurobereich. Spezielle Sticks sind beispielsweise für Buntbarsche erhältlich.

Futtertabletten sind beispielsweise in Form von Algenchips oder Alliumtablets erhältlich. Algenchips dienen als eines mehrerer Hauptfuttermittel und sind eine geeignete Nahrungsquelle für Fische, die den Boden des Aquariums bewohnen. Wie die übrigen Futtermittel sind Futtertabletten in verschieden großen Einheiten zu erhalten; 1kg-Einheiten sind bereits für niedrige zweistellige Eurobeträge erhältlich.

Granulat-Futter ist sehr gut geeignet für kleine Fische; einzelne Granulatbestandteile sind teilweise nur ca. 1 mm groß; Granulat-Futter kann als Alleinfutter oder ergänzend zu Flockenfutter eingesetzt werden.
Spezielles Granulat-Futter ist auch für größere Fische erhältlich; so beispielsweise für Farbkarpfen oder Diskus-Fische. Die 1kg-Preise bewegen sich häufig im einstelligen Eurobereich.

Als Lebendfutter dienen beispielsweise Mückenlarven; als sehr natürliche Ernährung soll Lebendfutter die Abwehrkräfte von Fischen stärken können. Je nach Packungsumfang ist auch Lebendfutter für Preise im unteren zweistelligen Eurobereich erhältlich.

Fischfutter für Teichfische:

Als Futter für Teichfische eignen sich beispielsweise Ameiseneier, Bachflohkrebse, Eiweißsnacks, Grillen, Japanische Seidenraupenpuppen oder Mehlwürmer.
Ameiseneier beispielsweise haben einen hohen Eiweißgehalt und werden darum auch gerne in der Fischaufzucht eingesetzt. Ameiseneier halten sich für eine lange Zeit an der Wasseroberfläche. Gleiches gilt für die übrigen genannten Futtermittel für Aquarienfische. Ameiseneier sind beispielsweise im Vergleich zu Bachflohkrebsen teurer; die Kosten für eine 1kg-Einheit liegen je nach Anbieter im mittleren bis oberen zweistelligen Eurobereich.

Für im Teich gehaltene Kois wird unter anderem spezielles Koi-Futter angeboten; so beispielsweise Koi Pellets. Ebenso wie für Kois können die Pellets auch als Futtermittel für Farbkarpfen verwendet werden. Die Koi-Pellets werden in verschiedenen Größen angeboten; beispielsweise sind Koi-Pellets in einer Größe von 3 mm erhältlich.

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Koi Krankheiten, Erkennung und Behandlung

Koi Krankheiten, Erkennung und Behandlung

Was tun, wenn Kois krank sind? Auf jeden Fall sollte ein auf die Tiere spezialisierter Tierarzt hinzugezogen werden – denn einerseits sind viele Fischkrankheiten untereinander ansteckend und andererseits können sie manchmal recht schnell zu einem qualvollen Tod der Tiere führen. Wenn sich Ihre Kois also anders als sonst verhalten und Sie ihnen ein Unwohlsein anmerken, sollten Sie auf jeden Fall Rat einholen.

Hier eine Auflistung möglicher Ursachen und vergleichend dazu Chancen der Behandlung, damit Sie Krankheiten besser erkennen können:

Zeigen Ihre Koi abgespreizte Schuppen, Glotzaugen und womöglich auch einen aufgedunsenen Körper? Daran kann eine bakterielle Bauchwassersucht schuld sein – nach Rücksprache mit dem Tierarzt erhalten die Tiere entweder ein Bad mit Antibiotika oder werden mit einem mit Antibiotika versetztem Futter gefüttert. Hierbei muss der Tierarzt eine genaue Dosierung und Dauer der Behandlung angeben, je nach Anzahl der betroffenen Koi und vor allem deren Größe und Gewicht.

Bei entzündeten Stellen und offenen Wunden stellt sich eine bakterielle Erkrankung als Hautinfektion dar. Auch hier steht wieder ein Bad mit Antibiotika an, jedoch müssen offene Stellen auch zusätzlich desinfiziert werden. Zusätzlich kann es hilfreich sein, das Teichwasser auf über 26° Celsius zu erwärmen. Auch hier muss unbedingt der Tierarzt zu rate gezogen werden.

Eine weitere bakterielle Ursache hat die sogenannte Kiemenschwellung – hier muss zunächst die Fütterung eingestellt werden, der Tierarzt rät meist zu einem Bad mit Kiemenpulver oder Chlormin T.

Zu den gefährlichen Viruserkrankungen gehört die Fischtuberkulose: Hierbei zeigen Ihre Koi schaukelnde beinahe torkelnde Schwimmbewegungen, entzündete Hautstellen und einen geschwollenen Körper. Auch hier ist es ratsam, das Teichwasser auf über 26° Celsius zu erhöhen und auf jeden Fall die Wasserqualität zu verbessern. Auch kann eine mögliche Ursache der Infektanfälligkeit ein zu großer Dauerstress sein.

Wenn sich Ihre Koi stark zu scheuern beginnen, eine verstärkte Atmung aufweisen, Hautrötungen und eine starke Schleimbildung zeigen, ist womöglich die sogenannte Pünktchenkrankheit oder Grießkörnchenkrankheit dafür verantwortlich – diese wird von Außenparasiten, zum Beispiel der Ichthyophthirius ausgelöst und bedarf einer Behandlung mit dem Wirkstoff Malachitgrünoxalat.

Mit dem gleichen Wirkstoff muss auch die Pilzerkrankung Saprolegnia behandelt werden. Man erkennt sie an einem weißen, watteähnlichen Belag auf der Haut der Koi.

Die sogenannten Karpfenpocken sehen unschön aus und ängstigen zunächst den Tierhalter, doch ist diese Krankheit recht harmlos für Ihre Koi. Sie verschwindet von selbst, wenn Sie die Teichtemperatur erhöhen. Die Karpfenpocken zeigen sich durch weißliche, gelartige Wucherungen an verschiedenen Körperstellen.

Vorsicht ist bei der Behandlung gegen Außenparasiten wie Hautsaugwürmern und Kiemenwürmern geboten, wenn Sie neben den Koi auch Goldfische in Ihrem Teich pflegen: Der Wirkstoff Ovitelmin, welcher hierfür zur Behandlung notwendig ist, ist für Goldfische sehr giftig! Die Erkrankung selbst zeigt sich durch starkes Scheuern und Spucken der Fische.

Wenn Ihre Koi plötzlich das Springen beginnen, können Sie vermutlich die Außenparasiten sogar sehen: die Karpfenlaus, einen Fischegel oder den Ankerwurm. Hier ist ein Teichbad mit dem Wirkstoff Masoten geboten – auch hier die Warnung für andere Teichbewohner: Goldorfen vertragen den Wirkstoff nicht!

Bei großer Appetitlosigkeit und gelartigem Kot können Innenparasiten wie Kratzer oder Würmer schuldig sein – auch hier sollte unbedingt der Tierarzt aufgesucht werden.

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Alles über Koi Arten, Unterschiede, Kosten, selbst züchten

Nützliches zur KoihhaltungSchon vor über tausend Jahren gab es der Überlieferung nach die ersten farbigen Karpfen. Vor etwa 120 Jahren begann man in Japan verschiedene Farbvarianten zu züchten. Heute gehört die Zucht dieser majestätisch anmutenden Prachtfische zu einer der großen Einnahmequellen traditioneller japanischer Geschäftskultur. Die Schönheit der Koi ist weltweit über die Grenzen Japans hinaus bekannt geworden. Nachahmer japanischer Züchter außerhalb Japans stellen mittlerweile eine ernstzunehmende Konkurrenz dar. Einige Koi in seinem Teich zu haben, die voller Anmut ihre Runden drehen, gilt mittlerweile weltweit als Zeichen guten Geschmacks. Der Koi ist zu einem Synonym für Ausgeglichenheit, Ruhe und Entspannung geworden.

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